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Montag, 23. August 2010

Das Opernhaus von Sydney

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von New South Wales und ganz Australien gehört das Opernhaus von Sydney mit seinen einmaligen, ineinander verschachtelten Riesenmuscheln. Entworfen wurde dieses gigantische Projekt von dem dänischen Architekten Jörn Utzon, der sich bei der internationalen Ausschreibung im Jahr 1957 gegen 232 Kandidaten durchsetzte. 1958 war Baubeginn. Immer wieder stieß man auf Schwierigkeiten bei der Berechnung der Konstruktion.



1966 war das Opernhaus von Sydney immer noch nicht eröffnet und es kam zum Zerwürfnis zwischen Utzen und der Regierung von New South Wales. Noch weitere sieben Jahre dauerte es, bis das komplexe Bauunternehmen im Hafen von Sydney von dem jungen Architektenteam E. H. Farmer, Peter Hall, David Littlemore und Lionel Todd beendet werden konnte. Im Jahre 1973 war es dann endlich soweit: das Opernhaus von Sydney wurde von Königin Elizabeth feierlich eröffnet. Sydney´s Opernhaus zählt völlig zu Recht mit zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten, die sich weltweit finden lassen und sollte bei einem Urlaub in Australien unbedingt einmal besucht werden.



Neben dem außergewöhnlichen Dach, das an ein Segelschiff erinnert, ist das Gebäude 183 Meter lang, 118 Meter breit und 67 Meter hoch. Da es außerdem an exponierter Stelle steht, ist es schon von weitem leicht zu erkennen. Auch die Innenarchitektur- und Ausstattung ist äußerst sehenswert. Das riesige Haus enthält fünf Vorführräume: die Konzerthalle, die eigentliche Oper, das Große Theater, das Studio und das Kleine Spielhaus.



In einer der sechs Bars oder der vier Restaurants können sich die Besucher nach Vorstellungen oder Führungen entspannen und verköstigen lassen. Führungen finden jeden Tag zwischen 9 und 17 Uhr statt. Außerdem wird allmorgendlich um 7 eine Backstageführung mit Frühstück angeboten. Vergessen waren die Querelen beim Bau des Opernhauses von Sydney entgültig im Jahr 2003, als Jörn Utzon den begehrten Pritzler Preis für sein berühmtes Bauwerk, dass dank der weißen Keramikfliesen, in der Sonne zu funkeln und zu glitzern scheint, erhielt. Dieser Preis wird auch als "Nobelpreis der Architektur" bezeichnet.

Eine weitere außergewöhnliche Ehrung erhielt die Oper von Sydney im Jahr 2007, als sie von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt wurde.

Mittwoch, 18. August 2010

Alice Springs

»The Alice« (27.000 Einwohner) nennen die Australier liebevoll die Stadt mitten im trockenen Red Centre, die im Zuge des Telegraphenbaus 1872 an einem Durchbruch der MacDonnell Ranges nahe einer Quelle gegründet wurde.



Die eigentliche Siedlung entstand 4 km südlich der Telegraphenstation und hieß bis 1933 Stuart Town - zu Ehren des Entdeckers John Mc Douall Stuart, der 1862 als erster den Weg durch das Red Centre bis zur Nordküste geschafft hatte. Das winzige Nest zog jedoch kaum Siedler an. Die kleine Outbacksiedlung war zu ihrer Versorgung ganz auf die Kamelkarawanen angewiesen, bis 1929 durch den Eisenbahnanschluss (The Ghan) eine neue Ära begann. Die Zahl der Einwohner vervielfachte sich, Wirtschaftsgrundlage des Red Centre waren extensive Rinderweidewirtschaft und Bergbau.

Heute ist 'Alice' der wichtigste Ausgangspunkt für Ausflüge ins Red Centre, dem roten Zentrum des Landes. Die Ausrichtung auf den Tourismus hat die Stadt völlig umgestaltet, von der isolierten staubigen Outbacksiedlung ist wenig erhalten geblieben. Das Bild des neuen Alice wird bestimmt von Restaurants, Luxushotels und Caravanparks, von Unterhaltungslokalen (Spielcasino) und von zahllosen Läden und Galerien. Der Ausbau der Verwaltungs- und Versorgungsfunktionen macht sich in Neubauten in der Stadt und immer weiter ausgreifenden Siedlungen am Stadtrand bemerkbar.

Das australische Outback

Neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Städte und des Meeres in Australien kann das australische Outback ebenso als eine der schönsten Sehenswürdigkeiten betrachtet werden. Mit dem Begriff Outback wird die Region von Australien bezeichnet,
welche weit ab von der Zivilisation liegt und trotz allem einen sehr großen Teil des Landes (fast drei Viertel von Australien) bedeckt.



Das australische Outback erstreckt sich demnach über weite Teile des Landes über das Northern Territory über Western Australia, aber auch teilweise über Queensland, New South Wales und die Region South Australia. In Australien selbst wird das Outback heute meist Red Centre genannt, weil es mittlerweile auch für Touristen zugänglich geworden ist. Da das Outback sich über eine sehr große Fläche erstreckt, sind unterschiedliche Klimazonen vorzufinden. In Westaustralien ist das Outback eine sehr trockene Region, welche für Touristen unzugänglich ist.



In dieser Region herrschen im Sommer Temperaturen bis zu 50 Grad. Das Outback, welches sich über Teile von Queensland erstreckt, ist hingegen weitgehend unberührter tropischer Regenwald. In diesem, sehr gut erschlossenem Teil des Outbacks befinden sich unter anderem der Kakadu Nationalpark oder der Uluru–Kata-Tjuta-Nationalpark. Der Uluru–Kata-Tjuta-Nationalpark ist vor allem bekannt für eines der australischen Wahrzeichen, den Monolith Uluru, welcher Nicht-Australiern eher als Ayers Rock bekannt ist.



Die meisten Gebiete des Outback sind nur von wenigen asphaltierten Straßen (Highways) durchzogen. Die dieser Straßen abseits gelegenen Gebiete sind in der Regel Wüste und Regenwald. Allerdings können auch diese Gebiete mit Fahrzeugen mit Allradantrieb erkundet werden. Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass die Fahrzeuge immer gut betankt sind, da in der Einsamkeit des Outbacks die Farmen und Tankstellen meist hunderte Meilen auseinander liegen. Die Kinder dieser Farmer werden in Australien über Funk oder heute auch Internet unterrichtet. Die einzigen Einwohner, welche direkt im australischen Outback leben, sind die Ureinwohner Australiens, die Aborigines. Von ihnen leben etwa 20% im Outback in Reservaten als Nomaden oder auch Halbnomaden.

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