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Umfangreiche Australien Infos für alle, die sich für Australien interessieren. Infos, Sehenswürdigkeiten, Bilder...

Mittwoch, 18. Mai 2011

Rainbow Valley

Das Rainbow Valley ist ein Tal in Australien und liegt circa 76 Kilometer südlich von Alice Springs. Das Tal liegt mitten im Outback und ist nur über unbefestigte Straßen (Allradantrieb notwendig) vom Stuart Highway zu erreichen. Es ist bekannt aufgrund seiner farbigen Felsformationen. Durch Verwitterung des eisenhaltigen Sandsteins entstanden Felsbänder von weiß bis dunkelrot.


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Vor allem bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang erscheinen diese Felsbänder in vielen Farbschattierungen, die dem Tal den Namen „Regenbogental“ gaben. Nördlich der Felsen befindet sich ein kleiner, periodisch wasserführender See, der für zusätzliche Kontraste sorgt. Wegen dieser natürlichen Schönheit ist das Rainbow Valley in einem 3,6 km mal 2,2 km großen Conservation Reserve (Landschaftsschutzgebiet) unter Verwaltung des Parks and Wildlife Service des Northern Territory.

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Donnerstag, 7. April 2011

Adelaide

Adelaide ist die Hauptstadt des Bundesstaates South Australia in Australien. Adelaide ist eine Küstenstadt am Saint-Vincent-Golf und wurde vom ersten Gouverneur des Staates, John Hindmarsh 1836 nach der deutschstämmigen britischen Queen Adelaide benannt. Adelaide ging im Gegensatz zu Städten wie Sydney oder Hobart nicht aus einer Sträflingskolonie hervor.

Die Stadt trägt wegen ihrer Kulturveranstaltungen den Beinamen „festival city“. So etwa das Glenelg Jazz Festival oder das Adelaide Festival of Arts. Ebenso wird Adelaide „city of churches“ (Stadt der Kirchen) genannt. Adelaide ist Austragungsort mehrerer sportlicher Veranstaltungen, so z. B. von 1985 bis 1995 des Großen Preises von Australien der Formel 1 auf dem Adelaide Street Circuit.

Die Stadt Adelaide besteht eigentlich nur aus dem Stadtkern innerhalb des Parkrings, unterteilt in Adelaide und North Adelaide. Sie hat 17.500 Einwohner. Man rechnet jedoch die direkt umliegenden etwa 250 Orte zum städtischen Bereich hinzu.


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Geographische Lage

Adelaide liegt nördlich der Fleurieu-Halbinsel, zwischen dem Gulf Saint Vincent und dem Mount-Lofty-Gebirge. Die Stadt erstreckt sich 20 Kilometer von der Küste bis zu den Ausläufern des Gebirges. Nach den Angaben des australischen Amtes für Statistik (Australian Bureau of Statistics) hat die Metropolregion Adelaide eine Fläche von insgesamt 870 km² und liegt durchschnittlich auf einer Höhe von 50 m ü. NN. Der Mount Lofty ist mit 727 Metern der höchste Punkt der Metropolregion.

Vor der Besiedelung dieses Gebietes war Adelaide meist von Buschland bedeckt. An den Küstenabschnitten waren vorherrschend Sümpfe und Moore. Durch die Metropolregion fließen mehrere Flüsse und Bäche. Die größten Einzugsgebiete haben die beiden Flüsse River Torrens und Onkaparinga River. Für die grundlegende Wasserversorgung der Stadt sorgen mit einem Anteil von 40% das Happy Valley Reservoir und mit 10% das größere Mount Bold Reservoir.

Klima

Adelaide hat ein mediterranes Klima mit heißen, trockenen Sommern und kühlen Wintern. Im Durchschnitt liegen die Temperaturen zwischen Dezember und Februar bei ca. 28 °C, können jedoch bis über 40 °C klettern. Im Winter, also hauptsächlich im Juli und August, bewegen sie sich meist zwischen 5 °C und 15 °C. Von November bis Mitte April ist das Klima arid, von Mitte April bis Oktober humid. Eine gängige Bezeichnung der Stadt lautet „The dryest city in the dryest state of the dryest country of the dryest continent of the world“ (Die trockenste Stadt im trockensten Staat des trockensten Landes des trockensten Kontinents der Welt).


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Geschichte

Vor der Besiedlung durch Europäer lebten im Gebiet des heutigen Adelaide etwa 300 Aborigines des Kaurna-Stammes. Diejenigen, die die eingeschleppten Krankheiten überlebten, wurden später in der Gegend von Port Lincoln, weit außerhalb ihres angestammten Gebietes, angesiedelt.

1627 kartographierte der Holländer Pieter Nuyts die Küste Südaustraliens, und 1802 wurden diese Küsten dann auch erforscht, dann allerdings durch die Briten. William Light, Surveyor-General von Südaustralien, plante die Stadt und bestimmte einen Ort etwa 10 km landeinwärts am River Torrens für den Bau der Hauptstadt der neuen Kolonie. Ihm sind auch die breiten Straßen im Schachbrettmuster und die großzügigen Parkanlagen zu verdanken.
Historische Karte (um 1888)

Im November 1838 versprach die Kolonie den Siedlern Religionsfreiheit. Ein Großteil der ersten Siedler waren protestantische Briten wie Baptisten, Presbyterianer und Methodisten, die in ihrer Heimat aufgrund der Nonkonformität ihres Glaubens mit dem der anglikanischen Kirche unter Repressalien gelitten hatten. 1839 kamen die ersten Altlutheraner aus Preußen nach Adelaide, die in ihrer Heimat Repressionen erfahren hatten und von König Friedrich Wilhelm III. verfolgt worden waren, weil sie sich der Zwangsvereinigung mit den Reformierten (Kalvinisten) widersetzt hatten.

Ebenfalls 1839 wurde die Handelskammer von Adelaide (Adelaide Chamber of Commerce) gegründet und Land außerhalb des Stadtkerns zum Anbau von Nahrungsmitteln zur Verfügung gestellt.

Bedeutende Silber- und Kupferfunde in den frühen 1840er Jahren, später auch Bleifunde, sorgten für einen ersten Wirtschaftsboom. Australien wurde rasch zu einem der größten Metallexporteure des britischen Empire. Schnell entwickelten sich etwa 30 „Vorstädte“ wie Unley und Norwood außerhalb des Parkrings um Adelaide. Bereits 1851 betrug die Anzahl europäischer Siedler ca. 14.600.

1856 wurde Port Adelaide mit Adelaide durch eine dampfbetriebene Bahn verbunden. Eine breit angelegte Wasserversorgung wurde 1861 installiert, die Gasversorgung 1863. 1872 wurde Adelaide als erste australische Stadt per Telegraf mit London verbunden. 1878 wurde mit dem Ausbau der Straßenbahn begonnen, durch Pferde gezogen verband sie dann mehrere Stadtteile. 1901 baute man ein Stromkraftwerk zur Versorgung der Einwohner.

Ein erneuter Wirtschaftsboom zwischen 1870 und 1890, diesmal aufgrund von Weizen, löste wiederum einen Bauboom aus. Viele der in dieser Zeit entstandenen Gebäude prägen heute das Gesicht der Stadt.

Im 20. Jahrhundert war ein Großteil der Einwanderer nach wie vor hauptsächlich Briten. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kamen viele Italiener und Griechen hinzu. In den 1970er Jahren wanderten viele Vietnamesen und Lateinamerikaner zu. Neben Einwanderern aus vielen anderen Ländern der Welt prägten sie das Bild der Stadt und die Lebensart.

Adelaides Image als Kulturstadt hat seinen Ursprung in den siebziger Jahren. Der Premier Don Dunstan förderte das Festival der Künste (Adelaide Festival of Arts), wie auch die Gesetzgebung in South Australia.

Das Gebiet, das von dem Parkring umschlossen wird, ist heute hauptsächlich ein Geschäftsbezirk.


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Mittwoch, 23. Februar 2011

Blue Lake

Kurz nach Passieren der Staatsgrenze nach Südaustralien liegt dieser Ort mit dem gleichnamigen Vulkan. Hauptattraktion des Ortes ist der Kratersee "Blue Lake", denn dieser wechselt in regelmäßigen Abständen die Farbe, ohne daß die Wissenschaft eine eindeutige Erklärung hierfür anbieten kann: Ab November strahlt der See ein halbes Jahr in tiefem Blau, danach schimmert das Wasser türkisgrau.


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Sonntag, 6. Februar 2011

Brisbane

Brisbane ist die Hauptstadt des Bundesstaates Queensland im Nordosten Australiens.

Die Stadt liegt am Brisbane River nahe an dessen Mündung in die Korallensee. Der Ballungsraum hat 2 Mio. Einwohner. Brisbane ist sowohl katholischer (Erzbistum Brisbane) als auch anglikanischer Erzbischofssitz. Ein wichtiger Wirtschaftszweig ist die Erdölindustrie. Brisbane wurde 1824 als Strafkolonie gegründet und ist nach dem damaligen Gouverneur von New South Wales, Sir Thomas Brisbane benannt.


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Brisbane ist bekannt für seine Hochschulen (u. a. die Queensland University of Technology, University of Queensland und Griffith University), sowie auch für die nördlich und südlich der Stadtgrenze beginnenden Ferienparadiese Sunshine Coast und Gold Coast, für die Meereslage und das allgemein gute Wetter.

Im von Abkürzungen geprägten australischen Englisch wird Brisbane gelegentlich auch als Brissie bezeichnet. Darüber hinaus existieren scherzhafte Namensabwandlungen wie Bris Vegas oder Brisneyland, die allerdings nur vereinzelt verwendet werden.

Geschichte

Auf der Suche nach einem geeigneten Standort für eine neue Strafkolonie landete der Soldat und Entdecker John Oxley 1823 am Brisbane River. Die ursprüngliche Kolonie wurde 1824 in Redcliffe gegründet, doch ein Jahr später weiter flussaufwärts in das heutige Stadtzentrum verlagert.

1842 wurde die Strafkolonie aufgelöst und das Land zur freien Besiedlung freigegeben. Nach der Abspaltung von New South Wales im Jahr 1859 wurde Brisbane zur Hauptstadt der neuen Kolonie Queensland ernannt. Die Stadt bekam jedoch erst 1902 offiziell Stadtrechte.

Mit dem Zusammenschluss mehrerer umliegender Ortschaften und Siedlungen sowie mehrerer Verwaltungsbezirke wurde 1925 schließlich der Grundstein für das heutige Brisbane gelegt.

Während des Zweiten Weltkrieges war Brisbane zeitweise das Hauptquartier von 5-Sterne-General Douglas MacArthur, dem Oberkommandierenden der alliierten Streitkräfte im südwestpazifischen Raum. Im November 1942 kam es zu schweren Ausschreitungen zwischen australischen und amerikanischen Soldaten, bei denen ein australischer Soldat ums Leben kam und mehrere hundert Soldaten auf beiden Seiten sowie einige Zivilisten verletzt wurden.

1893, 1974 und 2011 wurde die Stadt von schwerwiegenden Hochwasser heimgesucht, die weite Teile der Innenstadt überschwemmten.

Nach der Grundsteinlegung 1901 wurde von 1903 bis 2008 an der anglikanischen St. John’s Cathedral gebaut, dem letzten im neugotischen Stil gebauten Dom. Einweihung war am 29. Oktober 2009.

Im Jahre 1912 kam es, aufgrund eines Konflikts über das Tragen von Gewerkschaftsabzeichen im Dienst der Straßenbahnangestellten, zu einem fünfwöchigen Generalstreik in Brisbane. Die Demonstrationen, denen sich immer mehr Gewerkschaftsorganisationen anschlossen, brachten das öffentliche Leben der Stadt zum erliegen. Die Regierung erließ daraufhin ein Demonstrationsverbot und gab Bajonette an die Polizei aus.

1982 fanden in Brisbane die Commonwealth Games und 1988 die Weltausstellung statt.


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Stadtstruktur

Das Stadtzentrum, der Central Business District (CBD), liegt an einem Gebiet des Brisbane River mit starken Biegungen. Er bedeckt eine Fläche von 2,2 km². Die Straßen im Stadtzentrum sind nach Mitgliedern der königlichen Familie benannt. Straßen mit Frauennamen laufen in Ost-West-Richtung, solche mit Männernamen in Nord-Süd-Richtung. Die Queen Street ist die historische Hauptstraße. Sie mündet in der geschäftigen Fußgängerzone. Verglichen mit anderen australischen Großstädten wie Sydney oder Melbourne ist die Bevölkerungsdichte in der Innenstadt mit 379,4 Einwohnern je Quadratkilometer relativ gering.

Dies liegt an dem hohen Anteil von Einfamilienhäusern, die bis in die 1950er Jahre im traditionellen Queenslander Style auch im Stadtzentrum gebaut wurden. Später entstanden vermehrt große Apartmentblocks. Erst in den letzten Jahren wurden in Brisbane markante Wolkenkratzer gebaut. Das höchste Gebäude der Stadt ist derzeit der Aurora Tower mit einer Höhe von 207 m.

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Sonntag, 23. Januar 2011

Ayers Rock – Uluru

Das touristische Vorzeigeobjekt Australiens schlechthin ist wohl der Ayers Rock. Jährlich lockt er Millionen von Besuchern an.

Die rote Felsformation aus Sandstein liegt in der zentralaustralischen Wüste. Er zieht sich über 3 Kilometer in die Länge und ist 2 Kilometer breit. An den höchsten Stellen erreicht er über 8oo m Höhe.


Der Ayers Rock ist ein Heiligtum der Aborigines und heißt bei ihnen eigentlich Uluru. Ihre Stämme leben rund um den Felsen und nennen sich selbst Anangu.

Den Namen Ayers Rock erhielt er erst 1873 von einem europäischen Entdecker. (Sein Name ist eine Anlehnung an den damaligen Premierministers Südaustraliens Sir Henry Ayers.)

Lange mussten die Aborigines dafür Kämpfen ihr Heiligtum von der australischen Regierung zurückzubekommen, doch erst 1985 wurde er ihnen wieder offiziell überlassen (Dafür mussten sie aber einem Pachtvertrag über 99 Jahre zustimmen!). Damit sind sie für den Erhalt und die Pflege des Uluru zuständig.


Man kann den Felsen zwar auf gekennzeichneten Wegen besteigen, aber dies wird von den Anangu nicht gerne gesehen, da das Herumlaufen auf ihrem Heiligtum ihnen eigentlich verboten ist. Das Fotografieren ist nur an bestimmten gekennzeichneten Stellen gestattet; besondere Heiligtümer dürfen strikt nicht abgebildet werden. Zudem kann der Aufstieg ziemlich gefährlich werden, da sich das Wetter sehr schnell ändern kann, oder die Hitze einem sehr zu schaffen macht.

Der Uluru bietet einem einen faszinierenden Anblick und ist für Touristen ein besonderes Ziel. Wichtig ist hierbei aber stets die Regeln der Aborigines einzuhalten und zu respektieren.

Sonntag, 16. Januar 2011

Pinnacles in Cervantes

Die Pinnacles sind die Hauptattraktion des Nambung Nationalparks. Dieser befindet sich etwa 245 km nördlich von Perth, ganz in der Nähe der westaustralischen Stadt Cervantes. Landschaftlich begrenzt wird der Nambung Nationalpark von der Swan Coastal Plain, einem Gürtel aus Seen, Sumpf- und Feuchtgebieten an der Westküste Australiens. Während die äußeren Ränder der Swan Coastal Plain somit die heutige Küstenlinie ausmachen, markiert das Dünensystem des Nambung-Nationalparks die früheren Küstenlinien des Indischen Ozeans.


Das zweite System des insgesamt dreiteiligen Dünensystems, die Spearwood-Dünen, ist der Entstehungsort der Pinnacles. Umgeben von Banksia- und Dryandra-Buschland, zeichnet sich diese Dünenschicht durch Quarzsand aus, der oberflächlich die älteren Kalksteinschichten früherer Dünen überlagert.

Auch die Pinnacles bestehen aus Kalkstein. Das Zusammenspiel von einer Vegetation, die vor etwa 500.000 Jahren einsetzte und innerhalb der letzten 20.000 Jahre ausstarb, sowie eines erhöhten Wasservorkommens sorgte dafür, dass sich eine besonders feste, teilweise zementierte Kalksteinschicht bildete. Wanderdünen, in denen winzige Sandkörner wie Sandpapier vom Wind an den Felsen geschliffen wurden, trugen die Kalksteinschicht bis auf die besonders ausgehärteten Bereiche ab und sind verantwortlich für die heute charakteristische Form der Pinnacles.


Bis in die 1960er Jahren waren die Pinnacles noch relativ unbekannt. Erst nachdem sie Teil des Nambung-Nationalparks geworden waren, wurden sie nach und nach zu einem beliebten Touristenziel. Mit dem PKW kann man sie von Cervantes aus leicht erreichen. Eine etwa vier Kilometer lange Sandpiste macht das Gebiet leicht zugänglich. Mit mehr als 250.000 Besuchern jährlich sind die Pinnacles eine echte Sehenswürdigkeit. Deswegen soll im März 2008 ein neues Besuchs- und Informationszentrum entstehen. Zusätzlich ermöglicht der Pinnacles Lookout, ein erhöht liegender Aussichtpunkt, einen guten Überblick über die Kalksteinformationen.

Besonders im Frühling sind die Pinnacles ein lohnendes Reiseziel, denn dann ist nicht nur das Wetter mild, sondern auch die ersten Wildblumen fangen an zu blühen. Passt man die späten Morgen- oder frühen Abendstunden ab, kann man bei Sonnenauf- bzw. -untergang die Pinnacles in besonders brillanten Farben bei einem Wechsel von Licht und Schatten sehen. Und mit ganz viel Glück sieht man einen nachtaktiven Bewohner dieser Gegend, zum Beispiel das graue Riesenkänguru, einen verschlafenen Emu oder ein Exemplar der über 90 Vogelarten, die hier heimisch sind.

Dienstag, 11. Januar 2011

Anxious Bay

Die Anxious Bay liegt an der westlichen Küste der Eyre Peninsula, knapp 640 km westlich von Adelaide. Die malerische Bucht grenzt an den nördlichen Bereich der Waterloo Bay und ist ein beliebtes Ziel für Sportfischer und Sonnenanbeter. Am Strand befinden sich mehrere Bootsrampen, die von Touristen und Einheimischen genutzt werden können. Knapp vier Kilometer vor der Küste liegt Waldegrave Island. Flinders Island ist etwa 35 km entfernt. Die fischreichen Gewässer in diesem Areal sind Überwinterungsgebiete von Walen und Delfinen.



An der Anxious Bay beginnt die 12 km lange, beliebte Küstenstraße „Ellistons Great Ocean Drive", die bis zum Ende der Waterloo Bay führt. Diese Straße ist vor allem wegen ihrer wunderbaren Aussichten auf die rauen Kliffs und fantastische Sonnenuntergänge bekannt. An dem Surfspot „Blackfellows" - der auch direkt von der Anxious Bay aus zu erreichen ist - brechen sich atemberaubende Wellen. Der „Salmon Point" ist eines der besten Fanggebiete für Lachse in Australien.

Sehenswert sind die modernen „Sculptures at Cliffs" und versteinerte - bis zu 100.000 Jahre alte - Fossilien des Leptopius Duponti (Rüsselkäfer) am Wellesley Point.



Direkt an der Waterloo Bay, rund 2 km südlich der Anxious Bay, liegt die Kleinstadt Elliston. Sie ist das Versorgungszentrum für Camper, Surfer und Angler, die jedes Jahr in die Region kommen. Elliston ist ruhig, gemütlich und bietet einige gute Unterkünfte. Unbedingt sehenswert ist das 500 m² große Wandbild im Rathaus, das die Geschichte der Stadt seit der Gründung nachzeichnet. Der 1389 m lange Steg am Strand ist ein technisches Denkmal. Er wird nachts beleuchtet.

In der Nähe von Elliston liegt der „Lake Newland Conservation Park" mit den größten „Wetlands" der Eyre Peninsula und einem 20 km langen Salzsee. Der Park ist teilweise nur mit 4WD Fahrzeugen befahrbar. Interessant sind vor allem die abwechslungsreiche Tier- und Pflanzenwelt sowie der schöne Küstenstreifen "Walkers Rock".

Montag, 3. Januar 2011

Kings Canyon in Alice Springs

Der Kings Canyon liegt im Northern Territory in Australien mitten im Watarrka Nationalpark. Die Stadt Alice Springs liegt etwa 323 km entfernt. Der Kings Canyon ist eine beliebte Anlaufstelle für Touristen aus der ganzen Welt.



Der Kings Canyon zieht mit seinen mächtigen, bis zu 300 Meter hohen Felswänden, alle Besucher in seinen Bann! Eine fast endlose Tiefe und die gewaltige Schlucht lassen allen Touristen den Atem stocken. Am Boden des Canyon zieht sich zudem der sogenannte Kings Cross durch. Es gibt verschiedene Wege um zum Kings Canyon zu gelangen. Die beliebteste Strecke ist die Giles Route. Die 22 km lange Strecke verbindet den Ort Kathleen Spring mit dem Kings Canyon. Die Strecke gilt unter abenteuerlustigen Menschen als besonders empfehlenswert.

Am Kings Canyon angekommen bietet sich den Besuchern ein atemberaubender Blick über den Canyon. Zudem gibt es zwei Wanderrouten die entlang, aber auch durch den Canyon führen. Die Kings Cross Route führt mitten durch den Canyon und ist ca. 2 km lang. Die Besucher wandern den King Cross entlang und befinden sich in Mitten des Canyon. Rund um den Wanderweg türmen sich die gewaltigen und sehr hohen Felswände auf. Die Kings Cross Route ist daher sehr empfehlenswert und lohnt sich auf jeden Fall! Am Ende dieses Wanderweges bietet sich dem Besucher zudem ein wunderschöner und unvergesslicher Blick auf die steilen und glatten Felswände des Kings Canyon. Der zweite Wanderweg führt um den Canyon herum. Dieser Weg ist ungefähr 6 km lang und die Besucher können den Canyon von oben bestaunen. Immer wieder hat man die Möglichkeit in die steilen Schluchten zu blicken. Auf der Hälfte des Weges steigt man in ein Wasserloch ab. Dieses Wasserloch ist immer feucht und hier wachsen verschiedene, wunderschöne Pflanzenarten. Der sogenannte Garden of Eden ist die blühende Oase des Kings Canyon. Am Ende dieses Weges kommen die Besucher dann schließlich wieder am Ausgangspunkt an.



Für Touristen ist es möglich beide Wanderwege zu durchlaufen. Hierfür sollten jedoch 6 bis 7 Stunden eingeplant werden. Auf jeden Fall ist ein Ausflug zum Kings Canyon ein absolutes Muss für Australien Urlauber. Jedoch empfiehlt es sich den Kings Canyon in den Morgen- oder Abendstunden zu besuchen. Ein Besuch am Nachmittag ist weniger zu empfehlen, da zu dieser Tageszeit die Hitze und die Sonneneinstrahlung am größten sind. Auf jeden Fall sollte man eine geeignete Sonnencreme und einen Sonnenschutz dabei haben um den Kings Canyon in vollen Zügen genießen zu können.

Sonntag, 26. Dezember 2010

Bondi Beach

Bondi Beach ist der bekannteste Badestrand Sydneys. Der auch bei den Einwohnern der Stadt seht beliebte weiße Sandstrand erstreckt sich über einen Kilometer und liegt in einer ausgedehnten Bucht.



Hinter dem Strand finden sich entlang der Strandpromenade Campbell Parade zahlreiche Restaurants, Eisdielen und Straßencafes, die mit guter kulinarischer Qualität bei faszinierender Aussicht auf Bondi Beach und den Pazifik locken.
Auch zwei Restaurants gehobener Klasse, das „Iceberg's Dining Room an Bar" und das „Sean's Panoroma" bieten hier ihren ausgezeichneten Service und Feinkost an. Unweit der Campell Parade laden Boutiquen zum Shopping ein. Neben Strandmode werden auch Surferkleidung, Designerkleidung und vieles mehr angeboten.



Wer nicht ausschließlich an Bondi Beach verweilen möchte, dem empfiehlt sich ein Spaziergang zum anderen bekannten Strand der Stadt, zum Bronte Beach.
Die Strecke ist gesäumt von einladenden Restaurants, Straßencafes und ansehnlichen Häusern in Strandnähe und es eröffnen sich bezaubernde Panoramablicke auf Sydney und den Pazifischen Ozean.

Montag, 20. Dezember 2010

Sunshine Coast

Die Sunshine Coast (zu deutsch: Sonnenscheinküste) ist eine Küstenregion im australischen Bundesstaat Queensland. Das Gebiet umfasst etwa 60km der australischen Ostküste. Die größte Stadt der Region ist Caloundra mit knapp 90.000 Einwohnern.



Die Sunshine Coast, welche im Osten an den Pazifischen Ozean grenzt, bildet einen schmalen Küstenstreifen entlang des Korallenmeeres, befindet sich jedoch südlich des Great Barrier Reefs.

Subtropisches Klima beherrscht ganzjährig die Region und bringt durchweg warme Temperaturen. Im Sommer (Dezember bis Februar) herrschen Durchschnittstemperaturen von 17 bis 28, im Winter (Juni bis August) von etwa 7 bis 22°C.



Die Sunshine Coast ist ein Zentrum des Tourismus. Das verwundert nicht sehr, wenn man einen Blick auf die langen Sandstrände, die malerischen Berge, die vielen Naturparks und die gute Lage wirft.

Die Region bietet die unterschiedlichsten Attraktionen zur Freizeitgestaltung.

Wer gerne einmal mit Koalas kuscheln oder Känguruhs füttern will, sollte sich einen Besuch im "Bunya Park Koala Sanctuary" nicht entgehen lassen.

Auch das spektakuläre Aquarium der "Underwater World" in Mooloolaba ist eine Top-Attraktion dieses Küstenabschnitts. Hier kann man auch einen 80m langen Uterwassertunnel betrachten, eine Seelöwenshow erleben oder die "Touch and Feel Lagoon" erleben.

Außerdem können sie einen der vielen Obstgärten in Süd-Queensland besichtigen, so zum Beispiel die "Sunshine Plantation" mit ihrem Wahrzeichen: der großen Fiberglas-Ananas.

Ein Besuch des "Australian Zoo", oft auch "Crocodile Zoo" genannt, bei Beerwah lohnt sich vor allem wegen der Krokodile. Der Zoo wurde 2006 vom bereits verstorbenen australischen Reptilienexperten Steve Irwin gegründet.

Montag, 13. Dezember 2010

Nullarbor Plain

Der Nullarbor Plain ist eine einzigartige, trockene bis halb-trockene Wüstenlandschaft im südwestlichen Australien. Der Name leitet sich aus den lateinischen Worten „nullus” für „nichts, kein, kein einziger” sowie „arbor” für „Baum” ab. Die Aborigines nennen diese Gegend „Oondiri” was mit „wasserlos” zu übersetzen ist. Durch die Namensgebungen wird der Charakter des Nullarbor gut beschrieben, was seiner Faszination jedoch keinen Abbruch tut.



Geographisch betrachtet, besteht der Nullarbor aus dem größten zusammenhängenden Stück Kalkstein der Erde und erstreckt sich über eine Fläche von circa 200 000 km². Die Ost-West Ausdehnung beträgt an der weitesten Stelle ungefähr 1200 km. Das Klima ist ein typisches Wüstenklima mit heißen Tages- und kälteren nächtlichen Temperaturen. Höchstwerte von über 45 °C und Tiefstwerte um den Gefrierpunkt sind keine Seltenheit. Niederschläge sind selten und betragen im jährlichen Durchschnitt ca. 180 mm.



Es gibt zwei Möglichkeiten die Nullarbor Wüste zu durchqueren. Zum einen führt der Eyre Highway von Norseman im Westen nach Port Augusta im Osten. Dieser tangiert jedoch nur einige südliche Teile der Wüste. Zum anderen gibt es mit der Indian-Pacific-Railway eine Bahnverbindung, welche von Sydney über Adalaide nach Perth und, im Gegensatz zum Eyre Highway, direkt durch das Herz des Nullarbor führt. Während der Weg über den Highway, mit seinen uraustralischen Roadhouses, typischen Roadtrains (bis zu 40 m lange LKW’s) und störrischen Kängurus wohl zu den abenteuerlichsten Roadtrips Australiens gehört, so kann man vom komfortablen Reisezug seine Blicke und Gedanken in der endlosen Weite dieser Landschaft umherschweifen lassen.

Die Landschaft ändert sich während der gesamten Durchquerung des Nullabor Plains nur im Detail. Der Nullarbor ist durch tektonische Hebungsprozesse aus früherem Meeresboden hervorgegangen und wurde über die Jahrtausende durch Wind- und Wassererosionen abgeflacht, wodurch sich in alle Himmelsrichtungen ein schier unendliches Meer aus roten, gelben und weißen Sandböden sowie kleinen Hecken und Gebüschen auszudehnen scheint. Der Horizont ist weit weg, wodurch die Sonnenuntergänge bei leichter Bewölkung farbenfroh sind und der Südhimmel bei klaren Nächten mit abertausenden Sternen überraschen kann.

Montag, 6. Dezember 2010

Airlie Beach

Die australische Stadt Airlie Beach liegt an der Ostküste im Bundesstaat Queensland. Der kleine Ort nahe Brisbane hat sich ganz und gar auf den Tourismus spezialisiert, was angesichts der einzigartigen Natur nicht verwundert.



Airlie Beach ist bei genauer Betrachtung eine Halbinsel und stellt das Tor zu den Whitsunday Islands dar. Diese Inselgruppe umfasst 74 Eilande, von denen jedoch die wenigsten bewohnt sind. Auf einigen sind idyllische Hotelresorts angesiedelt, sogar Camping ist teilweise gestattet. Wiederum andere Inseln wurden zu Nationalparks erklärt, die u.a. große Brutkolonien verschiedener Seevögel beheimaten.



Unter der Wasseroberfläche erwartet den Besucher ein zweites Paradies: das Great Barrier Reef, das größte Korallenriff der Welt. Wassertemperaturen zwischen 20 und 30 Grad Celsius laden rund um das Jahr zum Tauchen und Schnorcheln ein.

Von Airlie Beach aus starten zahlreiche Trips und Unternehmungen. Hier können Segelausflüge zu den Inseln oder Tauchkurse am Korallenriff gebucht werden. Rundflüge und Sky Diving werden für Schwindelfreie angeboten, die die Küstenstadt und die Whitsunday Region einmal in ihrer gesamten Pracht und Ausdehnung erleben möchten.

Zwischen Juli und September sollte man unbedingt die einmalige Möglichkeit wahrnehmen, Buckelwale zu beobachten, die in den umliegenden Gewässern ihren Nachwuchs zur Welt bringen.



Aber auch das Nachtleben kommt nicht zu kurz in Airlie Beach, denn einige der Bars und Bistros bieten eine große Auswahl der besten heimischen und importierten Wein- und Biersorten an.

Bei einer Reise auf den australischen Kontinent ist ein Abstecher nach Airlie Beach also unverzichtbar, denn hier präsentiert sich die Erde von ihrer wohl schönsten Seite.

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Canberra

Australiens Hauptstadt entstand durch einen Streit zwischen Melbourne und Sydney. Nach langen Diskussionen entschieden sich die Gründungsväter für eine völlig neue Hauptstad - Canberrra. Der Name der Stadt entstammt aus dem Wortschatz der Aboriginies und heißt übersetzt "Versammlungsort". Die Stadt mit dem Sitz des australischen Parlaments zeichnet sich vor allem durch das angenehme Klima und die Nähe zur Natur aus. Die Seen der Stadt laden im Sommer zu einem spritzig erfrischenden Vergnügen ein. Doch auch Schneefans kommen in Canberra nicht zu kurz. Die Snowy Mountains sind im Winter für Tagesausflüge zum Skifahren ideal. Von Mitte September bis Mitte Oktober findet jährlich das "Floriade Festival" statt.



Während des Aufenthaltes in Canberra ist der Mount Pleasant einer der Orte, den Sie unbedingt besuchen sollten. Von hier kommt die Konzeption Sir Walter Burley Griffins richtig zur Geltung. Informationen über die interessante Stadtplanung Canberras finden Sie anschließend in der Regatta Point Planing Exhibition.

Das Old and New Parliament House befindet sich auf dem Capital Hill. Von hier aus haben Sie eine wunderschöne Sicht und können die Gelegenheit nutzen das Questacon und die National Gallery zu besichtigen. Im Botschaftsviertel können die einzigartigen Baustile der Ländervertretungen begutachtet werden.



Das Tdinbilla Nature Reserve lohnt sich auf jeden Fall für Naturfreunde und alle die an der Natur interessiert sind. Hier sind einige Vögel so zutraulich, dass sie gefüttert werden können. Einheimische Süß- und Meereswasserfische können im National Aquarium and Wildlife Park betrachtet werden.

Canberra lässt sich auch ideal mit der Straßenbahn erkunden. Während der Geschäftszeiten verkehrt eine kostenlose "Downtowner Tram". Außerdem fährt der "Canberra Explorer Bus" zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Stadt.



Inmitten dieser wundervollen Architektur bewahrt die Stadt einen bestimmten Charme. Gelegentlich kann man hier sogar noch Kängurus auf den Straßen sehen. Ein Besuch der Stadt ist vor allem zur Frühjahrsblüte oder im milden Herbst zu empfehlen.

National Museum of Australia in Canberra



Das 1980 durch einen Parlamentsbeschluss gegründete Museum befand sich lange Jahre im Umbau. 2001 wurde es auf der Acton-Halbinsel in Canberra neu eröffnet. Die Sammlung umfasst rund 200.000 Objekte und befasst sich mit zentralen australischen Themen. Dazu zählen die Kultur der Aboriginies und der Torres-Strait-Insulaner. Hierbei sind Kunst und Kultur-Exponaten der Ureinwohner ausgestellt. Ein weiteres Thema ist die australische Gesellschaft und ihre Geschichte seit 1788. Zu sehen sind Exponate aus der Kolonialzeit, die auch die tiefen Umwälzungen aus der Zeit der europäischen Besiedlung dokumentieren. Ein weiterer Bereich widmet sich den Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt.



Der von Howard Raggatt entworfene Gebäudekomplex soll die Verbindung des australischen Volkes in Form verknüpfter Seile symbolisieren.

Mittwoch, 24. November 2010

Alice Springs Desert Park

Der Alice Springs Desert Park ist ein unterhalb eines Felsmassivs gelegener Wildlife Park im australischen Northern Territory. Der Park bietet eine Vielzahl an Tieren und Pflanzen mit Fokus auf Gattungen der trockenen Klimazone.

Der Park ist aufgeteilt in drei verschiedene Wüstengebiete, die jeweils unterschiedliche Ökosysteme repräsentieren: die Wälder der Wüste, die Flüsse der Wüste und das so genannte Wüstensandland.



Zahlreiche Vogelfreigehege bieten die Möglichkeit zur Beobachtung seltener und auch bekannterer Vogelarten. Ein großes Reptilienhaus zeigt Schlangen und Echsen, darunter den exotischen Wüstenteufel.

Im Gebiet Flüsse der Wüste sind entlang ausgetrockneter Flussläufe und gefüllter Wasserlöcher unzählige Pflanzen zu sehen, weiterhin Wasservögel, Frösche und Fische. Hier werden verschiedene informative Rundgänge angeboten, die unter anderem darstellen, wie die Aborigines die Kräuter und Pflanzen der Wüste zur Ernährung und zur Heilung von Krankheiten genutzt haben.



Im Wüstensandland können riesige Rolldünen besichtigt werden, in denen Reptilien und Termiten leben. In den Wüstenwäldern sind Emus und Kängurus zu Hause und können von mehreren Beobachtungsstationen aus betrachtet werden. Ein Nocturnal House (Nachthaus) zeigt die nachtaktiven Tiere in entsprechender Umgebung, wie zum Beispiel Beuteltiere, Geckos, Hüpfmäuse und Fledermäuse. Hier können die Tiere beobachtet werden, die im Outback auf Grund ihrer Nachtaktivität sonst so gut wie nie zu sehen sind. Allein deshalb lohnt ein Besuch des Parks.



In einem Naturtheater werden mehrmals täglich Vorführungen einzelner Tierarten angeboten, darunter Flugstunden der Greifvögel, sowie Fütterungen der Kängurus. Die so genannten Ranger Talks sind Informationsveranstaltungen zu den jeweiligen Ökosystemen und den Lebensbedingungen der einheimischen Tiere. Tägliche Filmvorführen über das Leben der Tiere in der Australischen Wüste runden den informativen Teil ab.

Freitag, 19. November 2010

AJ Hackett

AJ Hackett in Cairns ist fast schon ein historischer Platz im Zeitalter des Adrenalinrausches gemessen. Hier befindet sich nämlich der erste nur fürs Bungy/Bungee Jumping gebaute Turm, dem im Laufe der Jahre viele folgen sollten. Bereits im August 1990 wurde der Turm nach 12-monatiger Planung und einem halben Jahr Bauzeit fertiggestellt.



Aber noch immer ist AJ Hackett in Cairns ein Superlativ – so kann man hier 16 verschiedene Sprungvarianten ausprobieren – eine Vielfalt die Ihresgleichen sucht. Ob im Einkaufswagen, mit einem BMX-Rad oder mit dem klassischen Vorwärtssprung – in Cairns scheint nichts unmöglich und jeder Sprung ist ein Erlebnis für sich.

Die Anlage liegt etwa 15 Kilometer nördlich von Cairns. Aus Cairns kommend fährt man einfach den Captain Cook Highway Richtung Norden und kurz nach Smithfield geht es links ab – ein Schild am Highway weist einem den Weg.

Wer möchte, kann jeden Tag einen Sprung wagen, denn Bungy Cairns ist täglich von 10:00 Uhr – 17:00 Uhr geöffnet.

Für den der selbst keine Lust hat Bungee zu springen, lohnt sich ein Abstecher trotzdem. Der Sprungturm ist für jeden offen und der Blick über die Landschaft bis nach Cairns oder Green Island ist einfach spektakulär und einmalig in Cairns. Danach lässt sich bei cooler Musik – unterbrochen nur von dem einen oder anderen Urschrei - und einem erfrischenden Getränk wunderbar relaxen.

Montag, 8. November 2010

Bathurst

Bathurst gilt als die älteste inneraustralische Stadt und verfügt sogar über einen eigenen, kleinen Flughafen. Bathurst wird gerne als Reisestopp oder Übernachtungsmöglichkeit in Betracht gezogen, da sie an der wichtigsten Hauptstraße liegt, die nach Sydney führt. Sydney befindet sich rund 200 km von Bathurst entfernt. Die Kleinstadt liegt zudem am Macquire River.



Die wichtigste Institution im Ort ist die Charles Stuart Universität. Viele Gäste reisen nach Bathurst um an dem legendären Mount Panorama Racing Cicuit als Zuschauer teilzunehmen. Das ist das bekannteste Tourenwagenrennen in ganz Australien und zieht Jahr für Jahr tausende Besucher in seinen Bann.
Die Kleinstadt Bathurst verfügt über zahlreiche Sehenswürdigkeiten und interessante Ausflugsziele. Die Kings Parade mit Monumenten von den Helden der Stadt befindet sich in einem wunderschönen Park, der die Flora und Fauna zeigt, gepaart mit den historischen Denkmälern.



Das Rathaus im Neoklassizistischem Bau und das alte Stadttor von Bathurst sind ebenfalls beliebte Ziele. Der Hauptbahnhof, die National Galerie, der Machattie Park, der Mount Panorama, das australische Fossil und Mineral Museum und das Observatorium sollten zudem bei einem Besuch in Bathurst auf dem Programm stehen.
Verpassen sollte man auch nicht die Miniatur Bahn Ausstellungen mit Eisenbahnmodellen aus der Geschichte und der Gegenwart.

Montag, 1. November 2010

Naracoorte Caves Nationalpark

Ungefähr zwölf Kilometer südöstlich von Naracoorte, fernab der Penola Road, ist das einzigste Gebiet aus Südaustralien, das zum Weltnaturerbe erklärt wurde. Die Fossilien- und Kalksteinhöhlen wurden bereits in einer Reportage von David Attenborough beim Sender BBC ausgestrahlt. Zur Besichtigung sollte man eine Karte mit sich führen.



Das ausgezeichnete Wonambi Fossil Centre beherbergt eine Nachbildung des Regenwaldes, der 200.000 Jahre zuvor in diesem Gebiet stand. In diesem Centre kann man auch Rekonstruktionen von ausgestorbenen Tieren bewundern. Einige davon bewegen sich sogar.

Touren in die Fossilienhöhlen müssen bei Victoria Fossil Cave, Inhaber Alexandra und Blanche Cave, gebucht werden. Touren in die Kalksteinhöhlen kann man allein unternehmen. Es sind auch Touren in unerforschte Höhlen möglich, die man allerdings ebenso bezahlen muss wie die Besichtigung der bereits erschlossenen Höhlen.

An Sommerabenden ist die Bat Cave ein Besuch wert, weil man dann einen regelrechten Massenstart der Fledermäuse beobachten kann. Die Höhle ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, doch kann man über Infrarotkameras ins Innere schauen.

In der Nähe des Naracoorte Caves Nationalparks gibt es auch den Naracoorte Holiday Park. Ideal für Familien mit Kindern, für die sich eine Höhlenerkundung zu schwierig gestalten würde.

Nördlich liegt das Bool Lagoon Game Reserve, eine Wasserlandschaft von großer internationaler Wichtigkeit. Gewöhnlich leben dort 155 Vogelarten, davon 79 Wasservogelarten. Um zum Bool Lagoon Game Reserve zu kommen, sollte man die Naracoorte Road Richtung Norden nehmen. Nach etwa 35 Kilometer fährt man westlich weiter und kommt dann automatisch ans Ziel.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Darwin

Wenn sie einen Einwohner von NT fragen, wann die beste Zeit für einen Besuch in Darwin ist, werden die fast immer sagen "in der Regenzeit" (Oktober bis März).
Dann ist alles grün, es gibt so gut wie keinen Staub, die Barramundis beissen am besten, und alle Touristen sind weg.



Die Touristen sind dann nicht da, weil: die meisten Strassen in den National Parks dann unpassierbar sind, schwimmen im Meer nicht möglich wegen der giftigen Box Jellyfish- Quallen und die Luftfeuchtigkeit unerträglich hoch ist. Nicht zu vergessen sind die tropischen Wirbelstürme.
Die beste Reisezeit ist das Ende der Regenzeit oder der Beginn der Trockenperiode, wenn der Regen aufhört und die Luftfeuchtigkeit runter geht, aber noch alles grün ist. Egal wann sie nach Darwin kommen die Temperatur ist im Mittel so um die 30 - 33°C.

Wenn Strassenfeste ihr Ding sind, dann kommen sie im August zum "Festival of Darwin" und zur "Beer Can Regatta". Bei dieser Regatta dürfen nur Boote antreten die aus Bierdosen gebaut sind.

Darwin wurde am Weihnachtstag 1974 fast vollstaendig durch den Wirbelsturn Tracy zerstoert. Tracy wuestete fuer 4 Stunden und zaehlt zu den groessten Naturkatastrophen in der Geschichte Australiens.



Darwin lässt sich sehr gut zu Fuß erkunden. Im Stadtzentrum, am Ende der Halbinsel, kann man alles Sehenswerte im Umkreis von zwei Blocks um das zentrale Einkaufszentrum, die Smith Street Mall, erreichen.

Darwins Flughafen liegt ca. 6km nördlich vom Stadtzentrum, und ist mit Bussen und Taxis gut an die Stadt angebunden.

Darwins nähe zu Asien spiegelt sich auch in seinen Restaurants wieder. Rund um die Smith Street Mall kann man jede Menge Asiatische Restaurants und Imbissbuden finden. Während der Trockenzeit findet an der Mindil Beach jeden Donnerstag und Sonntag ein kleiner Asiatischer Markt statt, hier kann man auch gut und günstig essen.

Sonntag, 17. Oktober 2010

Sydney

Sydney ist die Hauptstadt des australischen Staates New South Wales.



Eine der großen Attraktionen der Stadt Sydney ist der fast 55 Kilometer lange Naturhafen Port Jackson. Port Jackson gilt als einer der schönsten Naturhäfen überhaupt auf der Welt. Die Metropole wird durch Port Jackson geteilt, an den vielen Buchten (über 80 entlang der Küstenlinie vom Hafen)findet man die langen, weißen Sandstrände der Stadt. Zu den großen Besucherattraktionen von Sydney gehört in jedem Fall eine Hafenrundfahrt durch Port Jackson, vorbei an dem segelförmigen Opernhaus von Sydney – das inzwischen zu seinem internationalen Wahrzeichen mutiert ist.



Sydney lässt sich sonst sehr gut zu Fuss erkunden. Unterstützt wird man dabei vom hervorragenden System des öffentlichen Personannahverkehrs. Mit der Monorail zum Beispiel fährt man in den nahen und weitläufigen Freizeitpark „Darling Harbour“. Hier findet man auch ein großes Aquarium, das IMAX Kino mit der größten Leinwand der Welt sowie das National Maritime Museum – Australien Seefahrtmuseum. Zu empfehlen ist die Rundfahrt mit den roten Explorer Bussen.



Diese Einrichtung des Tourimusamtes von Sydney fährt an allen Sehenswürdigkeiten vorbei und hält dort an. Der Sydney-Besucher kann überall aussteigen und dann den nächsten Buss zur nächsten Sehenswürdigkeit von Sydney nehmen. Alternativ dazu verkehren die blauen Bondi Explorer Busse. Ihre feste Route fürht von der City über Kings Cross, Double Bay, Vaucluse und Watsons Bay zum Bondi Beach.



Für den ersten Überblick lohnt sich in den meisten Fällen der Erwerb der „See-Sydney-Card“. Diese kleine Besucherkarte erlaubt den freien Eintritt in fast 40 der Top Attraktionen von Sydney, angefangen vom Taronga Zoo, über das Opernhaus bis hin zu vielen Museen und Galerien. Über 100 Restaurants und Bars geben dem See Sydney Card Besucher Rabatte. Die See Sydney Card kann man im Flughafen von Sydney kaufen oder in einer der vielen Verkaufsstellen. Es gibt sie inklusive einem Freifahrtsschein für den öffentlichen Personennahverkehr in Sydney oder ohne diesen.

Beliebteste Australien Sehenswürdigkeiten